PEP® – Klopfen für Profis mit Dr. Michael Bohne 20.- 22. März 2017

PEP I – Einführung in die prozessorientierte und embodimentfokussierte Psychologie

Mit Dr. Michael Bohne, Hannover

Die Klopftechniken der PEP sind unter Therapeuten und Ärzten schon viel beachtet und integriert. In den berufsbezogenen Beratungsformaten wird dies selten praktiziert und skeptisch betrachtet. Die nachgewiesenen guten und schnellen Erfolge mit PEP in Krisen und emotional belastenden Situationen sprechen für eine Integration in das Handwerks-zeug auch von Beratern in Organisationen und arbeitsweltlichen Kontexten.

PEP ist eine achtsamkeitsbasierte, die Selbstwirksamkeit aktivierende Zusatztechnik, die sich gut ins methodische Supervisions- und Coachingrepertoire einfügen lässt. Für Mediatoren sollte PEP zur ersten Hilfeausstattung für Krisen und zur Affektregulation gehören. Auch in die Stressmedizin, in die psychosomatische Grundversorgung und in die Traumatherapie lässt sich PEP integrieren.

Mit PEP lassen sich parafunktionale Emotionen vergleichsweise leicht und schnell und trotzdem anhaltend verändern. PEP kann zur Affektregulation während Supervisionssit-zungen und bei Krisen im Rahmen von Mediationen und Konfliktcoachings eingesetzt werden. Dabei ist PEP mehr als nur Klopfen. In der PEP werden parafunktionale Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster durch eine Verstörung neuronaler Netzwerke mittels bifokal-multisensorischer Stimulationen verändert. Die Selbstbeziehung wird konsequent durch Selbstakzeptanzübungen verbessert, was erfahrungsgemäß auch zu einer Steigerung des Selbstwertgefühls und der Resilienz führt. Für Berater/innen hat sich PEP als selbstfürsorg-licher Schutz vor Burn-out und sekundärer Traumatisierung bewährt.

Das Seminar findet in unserem Seminarhaus in dem kleinen Ort Nienbergen im Wendland statt. Für Übernachtungsmöglichkeiten und Verpflegung vor Ort ist gesorgt.

Die Seminarbeschreibung können Sie hier hier herunterladen.

Für weitere Informationen oder einen Gesprächstermin wenden Sie sich an Carla van Kaldenkerken.